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Determinismus

Freiheit ohne Wahl

Warum moralisches Urteil ohne freien Willen möglich (und nötig) ist Einleitung: Schuld, Verurteilung und die Illusion von Wahlfreiheit # In einer Welt, in der politische Empörung, moralische Empfindlichkeiten und gegenseitige Schuldzuweisungen den öffentlichen Diskurs dominieren, wirkt die Vorstellung radikal, dass niemand wirklich “schuld” ist. Kein Politiker, kein Straftäter, kein Mensch – auch kein Donald Trump. Ich vertrete einen harten Determinismus: die Idee, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung kausal durch Vorbedingungen erzeugt ist. Es gibt keinen freien Willen im metaphysischen Sinn. Und gerade deshalb ist es möglich, Menschen mit tiefer Empathie zu begegnen – ohne sie zu verurteilen. Aber das heißt nicht, dass wir wehrlos sind.